06 Jul

Sound & Fire II

Diesen Sommer eröffnen wir wieder die Konzertwiese in Aurach/Hainbach! 

Erfahrung in Open Air Konzerten haben wir schon, noch werden aber die Haselnussstecken zum Knackergrillen gesammelt. Am 22. Juli ist es dann soweit: KIA lädt zum Sound & Fire unter dem Sternenhimmel. Unser Motto: Die einfachen Dinge sind doch die Schönsten – Lagerfeuer, gute Musik und motivierte Hongarhirschen. Was braucht es mehr für einen schönen Sommerabend!?

Weitere Infos findet ihr auf unserem FB-Event.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

22 Apr

Platz da für neue Ideen! KIA plant ein zweites Tunnelbild

Seit letztem Sommer zieren zwei Riesinnen vom Hongar den Autobahntunnel nach Halbmoos in Aurach (Feuerwehrhaus/Bauhof). Das Wandbild ist der erste Schritt einer Kunstaktion, die das KIA-Team auf die Beine stellt. Unser Ziel heißt Tunnelgalerie: Dabei wollen wir mit eurer Hilfe die grauen, beschmierten Wände unserer Autobahntunnel aufpeppen.

Die Riesinnen vom Hongar

Unser erstes Wandbild haben wir in einer Sommernachts-Aktion 2015 umgesetzt. Heuer soll ein weiteres Bild dazukommen!

Dieses Jahr möchten wir diese Aktion wiederholen und den Tunnel weiter verschönern. Hier seid ihr gefragt! Wir suchen kreative Zeichentalente, die uns eine Skizze anfertigen. Natürlich könnt ihr dann auch an der Umsetzung mitarbeiten & euch persönlich mitten in Aurach verewigen!

Thema des zweiten Bildes soll auch heuer eine Sage aus Aurach sein:

Die Raubritter am Schirfgrubberg

Auf dem Schirfgrubberg bei Aurach, der in der Riesleiten, einer Sandsteinwand, nach Norden steil abfällt, stand einst eine stolze Burg, auf der Raubritter hausten, die die Bauern bedrückten und sich durch Ungerechtigkeit und Raub unermeßliche Reichtümer sammelten. Sie übten sinnlose Verschwendung und gaben tolle Gelage. Zur Strafe versank die Burg mit allen Bewohnern während eines solchen Festes. Ein kleiner Teich am Fuß der Riesleiten bezeichnet die Stelle. Noch vor 100 Jahren ragte ein Holzkreuz als letzter Rest der einstigen Burg aus dem trüben Wasser empor.

Was wir von Dir brauchen:

Eine Skizze von den „Raubrittern vom Schirfgrubberg“. Einzige Bedingung: Wenn möglich sollte es eine schwarze Strichzeichnung mit wenigen Flächen sein (ähnlich dem Bild vom Vorjahr) – ansonsten gibt es keine Grenzen für eure Kreativität! 

Lust aufs Zeichnen bekommen? Dann schick uns doch mal deinen Entwurf bis 22. Mai 2016 an kontakt@kiaurach.org. Bei Fragen könnt ihr uns jederzeit kontaktieren.

Unser Making-Of-Video vom Vorjahr findet ihr übrigens hier!

Homepage: www.kiaurach.org

Facebook: https://www.facebook.com/Kulturinitiative.Aurach/

Telefon:  0650/9553814  (Claudia Mair)

Wir freuen uns auf eure Ideen!

08 Jan

Erinnern oder Vergessen – Euer Feedback zum Hohi #4

Nach jeder Hongarhirsch-Ausgabe brennen wir darauf, eure Meinung zu unseren Texten und Recherchen zu erfahren – persönlich, über Facebook oder auch per Mail. Heute bekamen wir zum Beispiel diese nette Nachricht von einer Leserin aus Aurach:

„Liebes Ki-Team! Euer Artikel in der letzten Zeitung [„Aufbruch ins Vergessen?“ Anm.] war sehr interessant. Ich find es ganz super, dass ihr da recherchiert habt! Auch ich bin der Ansicht, dass Geschichte am Besten begreifbar wird, wo sie passiert ist und wo vielleicht ZeitzeugInnen sogar noch darüber berichten können. Mich persönlich beeindrucken am meisten Erzählungen über Menschen, die versucht haben, sich dagegenzusetzen und nicht mitzuschwimmen. Matthias Kirchgatterer, der den Apfel zuwarf ist für mich da ein ganz gutes Beispiel. Jeder wusste damals, dass man sich der Gefahr aussetzt selber verhaftet zu werden, wenn man hilft. Und diese Zivilcourage fehlt heute leider wieder genau so wie damals (…)“

Die Leserin schlug außerdem vor, eine Gedenkveranstaltung für die Kriegsgefangenen in Aurach zu veranstalten – Keine schlechte Idee angesichts der Tatsache, dass sehr viele AuracherInnen (uns mit eingeschlossen) bis vor kurzem wenig bis gar nichts von dem Gefangenenlager in Hainbach wussten… Was meint ihr?

Liebe Leserin, danke auch hier nochmal für dein Feedback und für den Vorschlag! Wir werden das auf jeden Fall besprechen und weiter an Themen zur Geschichts-Aufarbeitung in unserer Gemeinde dran bleiben! Der Artikel „Aufbruch ins Vergessen?“ kann übrigens hier in unserem Hohi-Archiv nachgelesen werden!

Vorderseite einer Originalpostkarte aus dem "Reichsautobahnlager Hainbach" (Quelle: A. Doloscheski)

Vorderseite einer Originalpostkarte aus dem „Reichsautobahnlager Hainbach“ (Quelle: A. Doloscheski)

(Quelle: A. Doloscheski)

Rückseite der Postgkarte (Quelle: A. Doloscheski)

 

03 Aug

Wandbild – Die Riesinnen vom Hongar

Aurach ist ein Ort, in dem die Autobahn eine markante Trennlinie zieht. Die zahlreichen Tunnel verbinden uns aber miteinander. Als Kulturverein möchten wir diesen Raum nutzen, und etwas freundlicher gestalten. Dazu wurde ein lokaler Künstler (Michael Schumer) engagiert, um eine Sage aus Aurach zu verbildlichen. Was dabei heraus kam, könnt ihr auf den Fotos, oder vor Ort beim Feuerwehrhaus-Tunnel bewundern.

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Wie zuvor erwähnt, handelt es sich bei dem Motiv um eine alte Sage aus Aurach:

Die Riesinnen vom Hongar

In den Alpen wohnten vor Zeiten Riesen. Von ihnen stammten   zwei   Schwestern   her,  Töchter   eines reichen Wirtes am Hongar, die unglaublich groß und stark, aber auch überaus schön waren. Von weit und breit  kamen  Burschen  herbei  und  warben  um  die Mädchen.  Diese  waren  sonst  gutmütig,  vertrugen aber keinen Widerspruch und jeder verlor, der nicht nach ihrem Geheiß tat. Das verdross die Männer und nach und nach ließen sich keine Freier mehr sehen. Die Mädchen blieben trotz ihres Reichtums und ihrer Schönheit unvermählt.
(Oberösterreichisches Sagenbuch, hrsg. v. Albert Depiny, Linz 1932. S.29)