08 Jan

Erinnern oder Vergessen – Euer Feedback zum Hohi #4

Nach jeder Hongarhirsch-Ausgabe brennen wir darauf, eure Meinung zu unseren Texten und Recherchen zu erfahren – persönlich, über Facebook oder auch per Mail. Heute bekamen wir zum Beispiel diese nette Nachricht von einer Leserin aus Aurach:

„Liebes Ki-Team! Euer Artikel in der letzten Zeitung [„Aufbruch ins Vergessen?“ Anm.] war sehr interessant. Ich find es ganz super, dass ihr da recherchiert habt! Auch ich bin der Ansicht, dass Geschichte am Besten begreifbar wird, wo sie passiert ist und wo vielleicht ZeitzeugInnen sogar noch darüber berichten können. Mich persönlich beeindrucken am meisten Erzählungen über Menschen, die versucht haben, sich dagegenzusetzen und nicht mitzuschwimmen. Matthias Kirchgatterer, der den Apfel zuwarf ist für mich da ein ganz gutes Beispiel. Jeder wusste damals, dass man sich der Gefahr aussetzt selber verhaftet zu werden, wenn man hilft. Und diese Zivilcourage fehlt heute leider wieder genau so wie damals (…)“

Die Leserin schlug außerdem vor, eine Gedenkveranstaltung für die Kriegsgefangenen in Aurach zu veranstalten – Keine schlechte Idee angesichts der Tatsache, dass sehr viele AuracherInnen (uns mit eingeschlossen) bis vor kurzem wenig bis gar nichts von dem Gefangenenlager in Hainbach wussten… Was meint ihr?

Liebe Leserin, danke auch hier nochmal für dein Feedback und für den Vorschlag! Wir werden das auf jeden Fall besprechen und weiter an Themen zur Geschichts-Aufarbeitung in unserer Gemeinde dran bleiben! Der Artikel „Aufbruch ins Vergessen?“ kann übrigens hier in unserem Hohi-Archiv nachgelesen werden!

Vorderseite einer Originalpostkarte aus dem "Reichsautobahnlager Hainbach" (Quelle: A. Doloscheski)

Vorderseite einer Originalpostkarte aus dem „Reichsautobahnlager Hainbach“ (Quelle: A. Doloscheski)

(Quelle: A. Doloscheski)

Rückseite der Postgkarte (Quelle: A. Doloscheski)

 

21 Dez

Druckfrisch: Hongarhirsch #4

hohi

Serviervorschlag: Hongarhirsch #4

Rechtzeitig zum Festtagsschmaus serviert euch KIA die neueste Ausgabe unseres jährlichen Flugblattes. Alle AuracherInnen finden die druckfrische Ausgabe in den kommenden Tagen in ihren Postkästen. Darüber hinaus gibt’s den Hongarhirsch natürlich auch in digitaler Ausgabe hier. Alle früheren Ausgaben liegen zum Nachlesen in unserem Archiv bereit. Weiter unten gibt’s auch ergänzende Infos zu unseren aktuellen Geschichten sowie die Lösung unseres kniffligen „Retsäls“. Viel Freude beim Schmökern und schöne Feiertage wünscht euch euer KIA-Team!

05 Dez

HoHi #4: Auto oder Bus

Im aktuellen Hongarhirsch wurde das Thema Auto oder Bus diskutiert, deshalb gibts hier noch den aktuellen Fahrplan für Aurach (gültig ab 13.12.2015), zu finden unter http://www.ooevv.at/?seite=Fahrplandownload&sprache=DE. Eine Einzelfahrt kostet laut OÖVV 3 €, und eine Monatskarte 41,30 €.

Und so sieht die neue Bushaltestelle in Hainbach aus:

Bushaltestelle Hainbach

Bushaltestelle Hainbach – Da stimmt doch was nicht?!?

 

05 Dez

HoHi #4: Retsäl Lösung

Des Rätselslösung lautet wie folgt:

Zuerst gehnen die zwei schnellsten Auracher über die Brücke (2min).
Dann geht der Schnellste mit der Taschenlampe zurück (1min).
Jetzt gehen die zwei langsamsten Wanderer über die Brücke und verbrauchen 9 Minuten.
Der Zweitschnellste nimmt die Taschenlampe, geht über die Brücke zurück und holt den Schnellsten ab (nochmal 2×2 min.). Das ergibt in Summe 16 Minuten und alle sind gerettet 🙂

05 Dez

HoHi #4: Scheiterhaufen Rezept

Teller statt Tonne: Tipps für die Verwertung von übrig gebliebenen Brot, Gebäck und Kuchen

Da wir in der 4. Ausgabe des Hongarhirsch das Thema Lebensmittelabfälle aufgearbeitet haben, gibt es hier noch weitere Tipps, wie man aus altem Brot und Gebäck noch was leckeres zaubern kann. Im Hongarhirsch machten wir den Vorschlag, aus hart gewordenen Semmeln einen leckeren Scheiterhaufen zuzubereiten (Rezept im Hongarhirsch #4).

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Ein Scheiterhaufen – aus hart gewordenen Semmeln zuzubereitet (Rezept im Hongarhirsch #4).

  • Hart gewordenes Weißbrot in Würfel schneiden und sehr gut trocknen lassen. Zu Semmelknödel, Semmelkren oder Croutons verarbeiten.
  • Altbackenes Schwarzbrot in Scheiben schneiden und einfrieren. Bei Bedarf im Toaster aufbacken.
  • Brotsuppe: Suppe aufkochen, hartes Brot zugeben und einige Minuten mitkochen lassen. Mit dem Pürierstab durchmixen und eventuell mit etwas Sauerrahm verfeinern.
  • Brotchips: Brot kurz vor dem Erhärten in ca. vier Millimeter dünne Scheiben schneiden und im Rohr rösten bis sie Farbe annehmen. Die Chips können vor dem Backen nach Belieben auch mit Kräuter-, Knoblauchsalz oder verschiedenen Gewürzen bestreut werden.
  • Semmel-Kaiserschmarrn: Noch weiche Semmel klein reißen, Milch, Ei, Rosinen und Zucker darüber gießen. In der Pfanne mit Butter goldbraun backen. Mit Kompott servieren.
  • Hart gewordenen Gugelhupf zu Brösel reiben und einfrieren. Diese können sehr gut als Mehlersatz für den nächsten Gugelhupf oder als Walzmaterial bspw. für Marillenknödel verwendet werden.
03 Aug

Wandbild – Die Riesinnen vom Hongar

Aurach ist ein Ort, in dem die Autobahn eine markante Trennlinie zieht. Die zahlreichen Tunnel verbinden uns aber miteinander. Als Kulturverein möchten wir diesen Raum nutzen, und etwas freundlicher gestalten. Dazu wurde ein lokaler Künstler (Michael Schumer) engagiert, um eine Sage aus Aurach zu verbildlichen. Was dabei heraus kam, könnt ihr auf den Fotos, oder vor Ort beim Feuerwehrhaus-Tunnel bewundern.

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Wie zuvor erwähnt, handelt es sich bei dem Motiv um eine alte Sage aus Aurach:

Die Riesinnen vom Hongar

In den Alpen wohnten vor Zeiten Riesen. Von ihnen stammten   zwei   Schwestern   her,  Töchter   eines reichen Wirtes am Hongar, die unglaublich groß und stark, aber auch überaus schön waren. Von weit und breit  kamen  Burschen  herbei  und  warben  um  die Mädchen.  Diese  waren  sonst  gutmütig,  vertrugen aber keinen Widerspruch und jeder verlor, der nicht nach ihrem Geheiß tat. Das verdross die Männer und nach und nach ließen sich keine Freier mehr sehen. Die Mädchen blieben trotz ihres Reichtums und ihrer Schönheit unvermählt.
(Oberösterreichisches Sagenbuch, hrsg. v. Albert Depiny, Linz 1932. S.29)

24 Jul

RöhrenHören! Handwerksmarkt und Tunnelfest

Wann: 08.08.2015 – 17:00 – 09.08.2015 – 02:00
Standort: Autobahntunnel zwischen Halbmoos und der FF-Aurach

Keine Angst vor Tunnelblick!

Am 8. August lohnt sich ein Abstecher nach Aurach, wo wir für einen Abend eine unscheinbare Unterführung zum kultigen Kulturtunnel umfunktionieren. In der kleinen Gemeinde am Fuße des Hongars erwartet euch ein bisher einzigartiges Tunnelfest mit Handwerksmarkt und Konzerten!

Nach dem Badetag am Attersee einfach Richtung Hongar abbiegen und bei freiem Eintritt ab 17 Uhr eure eigenen T-Shirts bedrucken (Siebdruck!), zwischen den Schmuck- und Bastel-Ständen schmökern und es euch mit einem Teller Curry (und anderen indischen Spezialitäten!)im Schatten der A1 gemütlich machen! Für spontane MusikerInnen bieten wir zwischen 17 und 21 Uhr eine Open Stage an, bevor um 21 Uhr zwei ganz besondere Bands den Tunnel erschallen lassen:
Chords ’n‘ Coffee http://www.chordsncoffee.com/
Black Dog Cubik https://soundcloud.com/blackdogcubik

(Der Markt findet nur bei Schönwetter statt!)

Wir freuen uns auf euer Kommen!
Das Team der Kulturinitiative Aurach (KIA)

 

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18 Mai

Das Kartoffelsuppenrezept – HoHi #3

HINWEIS: für die Rohrzödl bitte 500g Mehl verwenden

für ca. 4 Portionen

Zutaten:
1 kg Kartoffel
1 mittelgroße Zwiebel
2 EL Olivenöl
4 Karotten
1 Liter Wasser
2 Suppenwürfel und 1 Bund Suppengemüse
1 kl. Dose Kokosmilch (165 ml)
1 gestrichenen TL Curry und Kurkuma
1 Prise gemahlenen Ingwer
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel klein schneiden und im Olivenöl glasig braten. Gemüse  und Kartoffel dazu und mit dem Wasser aufgießen. Suppenwürfel dazugeben und weich kochen. Mit einem Pürierstab alles zerkleinern. Danach die Kokosmilch und die Gewürze hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.