07 Dez

Hohi #4: 5 einfache Tipps – Lebensmittelabfallvermeidung

KIA hat 5 einfache Tipps zusammengestellt, wie jeder Einzelne einen Beitrag leisten und damit auch die eigene Geldbörse schonen kann:

 

  1. Kreatives Kochen: Omas Rezepte ausgraben oder Rezepte mit den übriggebliebenen Zutaten im Internet suchen. Wurst- und Fleischreste zu Knödel oder altes Gebäck zu süßen Gerichten verarbeiten (siehe Rezeptkasten!).

 

  1. Kältezonen im Kühlschrank nutzen: Selbstgekochtes nach ganz oben, Käse und Milchprodukte in die Mitte, Fleisch und Fisch nach unten, Gemüsefach für kälteverträgliches Gemüse und Obst nutzen und Eier und Getränke in das Türfach geben.

 

  1. Obst- und Gemüse-Tipps: Heimisches Obst mag es eher kühl. Exotische Früchte halten ungekühlt länger. Tomaten und Äpfel beschleunigen den Reifungsprozess anderer Obst- und Gemüsesorten, also besser getrennt aufbewahren. Zwiebel, Lauch, Kartoffel, Rote Rüben, Kraut, Zucchini, Tomaten, Gurken sowie Wurzel- und Knollengemüse im Keller, einem kühlen, abgekühlten Raum oder in einer isolierten Box am Balkon (im Winter) lagern.

 

  1. Einwecken, Dörren und Einfrieren: Lebensmittel, auch Obst und Gemüse, können eingefroren werden, um sie länger frisch zu halten. Das ist eine gute Möglichkeit, um Essen zu portionieren und für den schnellen Bedarf aufzutauen. Folgende Lebensmittel sind beispielsweise zum Einfrieren nur bedingt/gar nicht geeignet: Äpfel-Stücke, Baiser, Bananen, Biskuitteig (roh), Blattsalate, Buttermilch, Creme Fraiche, Eier (gekocht), Hartkäse, Kefir, Kirschen, Knoblauch, Mayonnaise (selbstgemacht), Milch (frisch), Nudeln (gekocht), Oliven, Papaya, Pflaumen, Radieschen, Rettich, Saure Sahne, Schnittkäse, Tomaten, Traumen grün, Wackelpudding, Wassermelonen, Wein und Joghurt. Zum Einkochen oder Dörren eignet sich Gemüse und Obst, wobei letzteres dadurch zu Kompott wird. Hier gibt es viele Möglichkeiten und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wie vielen von uns bestimmt bekannt ist, können Marmeladen, Konfitüren und Säfte eingekocht werden, aber was vielleicht neu ist: Früher wurden sogar Fleisch, Wurst, Brühe und Schmalz eingemacht – etwas zum Ausprobieren? Fleisch, das im eigenen Fett gekocht und so haltbar gemacht wird, bezeichnet man als Confit. Das Fett verhindert, dass das Fleisch verdirbt. Das Einwecken/Einkochen erfordert zwar Geduld, jedoch kann die Qualität der frischen Zutaten während der Saison genutzt werden. Durch das Konservieren entwickelt sich oft eine ganz andere Konsistenz sowie ein spezieller Geschmack – das macht den Speiseplan noch interessanter!

Tipps HoHi 2015

  1. Qualität vor Quantität: Lieber wenige, dafür aber qualitativ hochwertige Produkte anstatt von Großpackungen aus den Supermärkten kaufen (Bauernmärkte, Hofladen, frische Produkte). Abfälle sind natürlich nicht völlig zu vermeiden. Bei Bioabfällen sollte man aber besonders darauf achten, keine Plastik-Säcke zu verwenden, denn dieser Müll muss mühsam per Hand getrennt werden. Am besten Kompost anlegen und damit Kunstdünger ersetzen!

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