19 Nov

Hongarhirsch #5 ist online

Der Hongarhirsch #5 ist nun online verfügbar und freut sich auf seine Leser! Die Themen  des diesjährigen Hongarhirschs reichen von hohen CO2-Hufabdrucken, einer nachhaltigen Gemeinde Aurach, Namensverwechslungen  und blutigen Todesstatistiken der tierischen Artgenossen des Hongarhirsch. Zudem berichtet er von zwei Naturliebhabern, die sich liebevoll um das Erholungsplätzchen Loitzn Wies kümmern.

In dieser Ausgabe versprachen wir euch auch ein Saurteigrezept für die Bio-Roggenweckerl zur Verfügung zu stellen. Dies könnt ihr hier BIO-Roggenweckerl Rezept inkl. Sauerteig downloaden und nachlesen.

Bestimmt seid ihr auch neugierig wie des Rätsels Lösung aussieht? Dann schaut doch hier rein Rätsel inkl. Lösung.

Almgraben Bründl

Im Loitzn Wies Artikel versprachen wir eine Wegbeschreibung um um zu dem idyllischen Plätzchen am Hongar gelangen – diese findet ihr hier:  Aurach erkunden: Die Loizn Wies.

Im Artikel „Nachhaltige Gemeinde Aurach am Hongar – Wie wir morgen leben wollen“ versprachen wir weitere Tipps wie ihr die Umwelt schonen und einen guten Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung tragen könnt. Außerdem könnt ihr die Müllskulpur der Landjugend Aurach (Lj) bewundern und das versprochene Gedicht der Lj nachlesen. 

Viel Vergnügne beim Lesen!

27 Sep

Mörderischer Hongar: Ein Krimi-Abend in Aurach

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Die Kulturinitiative Aurach (KIA)  lädt Euch zu einem einem spannenden Krimi-Abend ein:
am Freitag, den 25.11.2016, um 19.Uhr
im Vereinshaus Aurach.

Nicht nur Krimi-LeserInnen wissen: Auch hinter der ländlichen Idylle lauern menschliche Abgründe. Verdrängte Erinnerungen drängen sich auf und ungelöste Konflikte ziehen Risse in die perfekt verputzten Fassaden der Postkartenmotive. In seinem neuesten Buch „Die Einsamkeit des Bösen“ erforscht der Bestseller-Autor Herbert Dutzler aus Schwanenstadt wie kein anderer Kenner der provinziellen Niedertracht die menschlichen Höhen und Tiefen. Begleiten Sie ihn auf seiner Entdeckungsreise in die Abgründe einer Bilderbuchfamilie – bei unserem Krimi-Abend in Aurach!

 

 

Im August 2016 erschien Herber Dutzlers neuester Roman "Die Einsamkeit des Bösen". Eine Kostprobe davon gibt es beim KIA-Krimi-Abend!

Im August 2016 erschien Herber Dutzlers neuester Roman „Die Einsamkeit des Bösen“. Eine Kostprobe davon gibt es beim KIA-Krimi-Abend!


Foto: julian dutzler

Herbert Dutzler, geboren 1958, lebt in Schwanenstadt. Mit seinen Kriminalgeschichten rund um den liebenswürdigen Polizisten Gasperlmaier aus Altaussee wurde Dutzler einer der erfolgreichsten Krimiautoren Österreichs. (Foto: Julian Dutzler)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KIA präsentiert ersten mörderischen Hongarkrimi

Als weiteres Highlight des Abends dürfen wir die Veröffentlichung unseres ersten Hongar-Krimis ankündigen. Warum liegt die junge Marie eines Morgens tot in der Dürre Aurach? War es ein tragischer Unfall oder gar ein Mord? Und was hat ihr nächtliches Gspusi damit zu tun? Das KIA-Team offenbart Einblicke in fantastische Intrigen am Fuße des Hongars! Im Anschluss ist eine Gesprächsrunde mit Herbert Dutzler geplant. Wo zieht er die Grenzen zwischen Realität und Fiktion? Und welche Freiheiten hat die Kunst am Land? Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!

Karten-Reservierung für den Krimi-Abend ab 1.Oktober per E-Mail: kontakt(at)kiaurach.org

Bezahlung an der Abendkassa! Preis: 6 Euro

Mehr Infos zu Herbert Dutzler 

Zur Veranstaltung auf Facebook

 

22 Apr

Platz da für neue Ideen! KIA plant ein zweites Tunnelbild

Seit letztem Sommer zieren zwei Riesinnen vom Hongar den Autobahntunnel nach Halbmoos in Aurach (Feuerwehrhaus/Bauhof). Das Wandbild ist der erste Schritt einer Kunstaktion, die das KIA-Team auf die Beine stellt. Unser Ziel heißt Tunnelgalerie: Dabei wollen wir mit eurer Hilfe die grauen, beschmierten Wände unserer Autobahntunnel aufpeppen.

Die Riesinnen vom Hongar

Unser erstes Wandbild haben wir in einer Sommernachts-Aktion 2015 umgesetzt. Heuer soll ein weiteres Bild dazukommen!

Dieses Jahr möchten wir diese Aktion wiederholen und den Tunnel weiter verschönern. Hier seid ihr gefragt! Wir suchen kreative Zeichentalente, die uns eine Skizze anfertigen. Natürlich könnt ihr dann auch an der Umsetzung mitarbeiten & euch persönlich mitten in Aurach verewigen!

Thema des zweiten Bildes soll auch heuer eine Sage aus Aurach sein:

Die Raubritter am Schirfgrubberg

Auf dem Schirfgrubberg bei Aurach, der in der Riesleiten, einer Sandsteinwand, nach Norden steil abfällt, stand einst eine stolze Burg, auf der Raubritter hausten, die die Bauern bedrückten und sich durch Ungerechtigkeit und Raub unermeßliche Reichtümer sammelten. Sie übten sinnlose Verschwendung und gaben tolle Gelage. Zur Strafe versank die Burg mit allen Bewohnern während eines solchen Festes. Ein kleiner Teich am Fuß der Riesleiten bezeichnet die Stelle. Noch vor 100 Jahren ragte ein Holzkreuz als letzter Rest der einstigen Burg aus dem trüben Wasser empor.

Was wir von Dir brauchen:

Eine Skizze von den „Raubrittern vom Schirfgrubberg“. Einzige Bedingung: Wenn möglich sollte es eine schwarze Strichzeichnung mit wenigen Flächen sein (ähnlich dem Bild vom Vorjahr) – ansonsten gibt es keine Grenzen für eure Kreativität! 

Lust aufs Zeichnen bekommen? Dann schick uns doch mal deinen Entwurf bis 22. Mai 2016 an kontakt@kiaurach.org. Bei Fragen könnt ihr uns jederzeit kontaktieren.

Unser Making-Of-Video vom Vorjahr findet ihr übrigens hier!

Homepage: www.kiaurach.org

Facebook: https://www.facebook.com/Kulturinitiative.Aurach/

Telefon:  0650/9553814  (Claudia Mair)

Wir freuen uns auf eure Ideen!

08 Jan

Erinnern oder Vergessen – Euer Feedback zum Hohi #4

Nach jeder Hongarhirsch-Ausgabe brennen wir darauf, eure Meinung zu unseren Texten und Recherchen zu erfahren – persönlich, über Facebook oder auch per Mail. Heute bekamen wir zum Beispiel diese nette Nachricht von einer Leserin aus Aurach:

„Liebes Ki-Team! Euer Artikel in der letzten Zeitung [„Aufbruch ins Vergessen?“ Anm.] war sehr interessant. Ich find es ganz super, dass ihr da recherchiert habt! Auch ich bin der Ansicht, dass Geschichte am Besten begreifbar wird, wo sie passiert ist und wo vielleicht ZeitzeugInnen sogar noch darüber berichten können. Mich persönlich beeindrucken am meisten Erzählungen über Menschen, die versucht haben, sich dagegenzusetzen und nicht mitzuschwimmen. Matthias Kirchgatterer, der den Apfel zuwarf ist für mich da ein ganz gutes Beispiel. Jeder wusste damals, dass man sich der Gefahr aussetzt selber verhaftet zu werden, wenn man hilft. Und diese Zivilcourage fehlt heute leider wieder genau so wie damals (…)“

Die Leserin schlug außerdem vor, eine Gedenkveranstaltung für die Kriegsgefangenen in Aurach zu veranstalten – Keine schlechte Idee angesichts der Tatsache, dass sehr viele AuracherInnen (uns mit eingeschlossen) bis vor kurzem wenig bis gar nichts von dem Gefangenenlager in Hainbach wussten… Was meint ihr?

Liebe Leserin, danke auch hier nochmal für dein Feedback und für den Vorschlag! Wir werden das auf jeden Fall besprechen und weiter an Themen zur Geschichts-Aufarbeitung in unserer Gemeinde dran bleiben! Der Artikel „Aufbruch ins Vergessen?“ kann übrigens hier in unserem Hohi-Archiv nachgelesen werden!

Vorderseite einer Originalpostkarte aus dem "Reichsautobahnlager Hainbach" (Quelle: A. Doloscheski)

Vorderseite einer Originalpostkarte aus dem „Reichsautobahnlager Hainbach“ (Quelle: A. Doloscheski)


(Quelle: A. Doloscheski)

Rückseite der Postgkarte (Quelle: A. Doloscheski)

 

21 Dez

Druckfrisch: Hongarhirsch #4

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Serviervorschlag: Hongarhirsch #4

Rechtzeitig zum Festtagsschmaus serviert euch KIA die neueste Ausgabe unseres jährlichen Flugblattes. Alle AuracherInnen finden die druckfrische Ausgabe in den kommenden Tagen in ihren Postkästen. Darüber hinaus gibt’s den Hongarhirsch natürlich auch in digitaler Ausgabe hier. Alle früheren Ausgaben liegen zum Nachlesen in unserem Archiv bereit. Weiter unten gibt’s auch ergänzende Infos zu unseren aktuellen Geschichten sowie die Lösung unseres kniffligen „Retsäls“. Viel Freude beim Schmökern und schöne Feiertage wünscht euch euer KIA-Team!

07 Dez

Hohi #4: 5 einfache Tipps – Lebensmittelabfallvermeidung

KIA hat 5 einfache Tipps zusammengestellt, wie jeder Einzelne einen Beitrag leisten und damit auch die eigene Geldbörse schonen kann:

 

  1. Kreatives Kochen: Omas Rezepte ausgraben oder Rezepte mit den übriggebliebenen Zutaten im Internet suchen. Wurst- und Fleischreste zu Knödel oder altes Gebäck zu süßen Gerichten verarbeiten (siehe Rezeptkasten!).

 

  1. Kältezonen im Kühlschrank nutzen: Selbstgekochtes nach ganz oben, Käse und Milchprodukte in die Mitte, Fleisch und Fisch nach unten, Gemüsefach für kälteverträgliches Gemüse und Obst nutzen und Eier und Getränke in das Türfach geben.

 

  1. Obst- und Gemüse-Tipps: Heimisches Obst mag es eher kühl. Exotische Früchte halten ungekühlt länger. Tomaten und Äpfel beschleunigen den Reifungsprozess anderer Obst- und Gemüsesorten, also besser getrennt aufbewahren. Zwiebel, Lauch, Kartoffel, Rote Rüben, Kraut, Zucchini, Tomaten, Gurken sowie Wurzel- und Knollengemüse im Keller, einem kühlen, abgekühlten Raum oder in einer isolierten Box am Balkon (im Winter) lagern.

 

  1. Einwecken, Dörren und Einfrieren: Lebensmittel, auch Obst und Gemüse, können eingefroren werden, um sie länger frisch zu halten. Das ist eine gute Möglichkeit, um Essen zu portionieren und für den schnellen Bedarf aufzutauen. Folgende Lebensmittel sind beispielsweise zum Einfrieren nur bedingt/gar nicht geeignet: Äpfel-Stücke, Baiser, Bananen, Biskuitteig (roh), Blattsalate, Buttermilch, Creme Fraiche, Eier (gekocht), Hartkäse, Kefir, Kirschen, Knoblauch, Mayonnaise (selbstgemacht), Milch (frisch), Nudeln (gekocht), Oliven, Papaya, Pflaumen, Radieschen, Rettich, Saure Sahne, Schnittkäse, Tomaten, Traumen grün, Wackelpudding, Wassermelonen, Wein und Joghurt. Zum Einkochen oder Dörren eignet sich Gemüse und Obst, wobei letzteres dadurch zu Kompott wird. Hier gibt es viele Möglichkeiten und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wie vielen von uns bestimmt bekannt ist, können Marmeladen, Konfitüren und Säfte eingekocht werden, aber was vielleicht neu ist: Früher wurden sogar Fleisch, Wurst, Brühe und Schmalz eingemacht – etwas zum Ausprobieren? Fleisch, das im eigenen Fett gekocht und so haltbar gemacht wird, bezeichnet man als Confit. Das Fett verhindert, dass das Fleisch verdirbt. Das Einwecken/Einkochen erfordert zwar Geduld, jedoch kann die Qualität der frischen Zutaten während der Saison genutzt werden. Durch das Konservieren entwickelt sich oft eine ganz andere Konsistenz sowie ein spezieller Geschmack – das macht den Speiseplan noch interessanter!

Tipps HoHi 2015

  1. Qualität vor Quantität: Lieber wenige, dafür aber qualitativ hochwertige Produkte anstatt von Großpackungen aus den Supermärkten kaufen (Bauernmärkte, Hofladen, frische Produkte). Abfälle sind natürlich nicht völlig zu vermeiden. Bei Bioabfällen sollte man aber besonders darauf achten, keine Plastik-Säcke zu verwenden, denn dieser Müll muss mühsam per Hand getrennt werden. Am besten Kompost anlegen und damit Kunstdünger ersetzen!
05 Dez

HoHi #4: Auto oder Bus

Im aktuellen Hongarhirsch wurde das Thema Auto oder Bus diskutiert, deshalb gibts hier noch den aktuellen Fahrplan für Aurach (gültig ab 13.12.2015), zu finden unter http://www.ooevv.at/?seite=Fahrplandownload&sprache=DE. Eine Einzelfahrt kostet laut OÖVV 3 €, und eine Monatskarte 41,30 €.

Und so sieht die neue Bushaltestelle in Hainbach aus:

Bushaltestelle Hainbach

Bushaltestelle Hainbach – Da stimmt doch was nicht?!?

 

05 Dez

HoHi #4: Retsäl Lösung

Des Rätselslösung lautet wie folgt:

Zuerst gehnen die zwei schnellsten Auracher über die Brücke (2min).
Dann geht der Schnellste mit der Taschenlampe zurück (1min).
Jetzt gehen die zwei langsamsten Wanderer über die Brücke und verbrauchen 9 Minuten.
Der Zweitschnellste nimmt die Taschenlampe, geht über die Brücke zurück und holt den Schnellsten ab (nochmal 2×2 min.). Das ergibt in Summe 16 Minuten und alle sind gerettet 🙂

05 Dez

HoHi #4: Scheiterhaufen Rezept

Teller statt Tonne: Tipps für die Verwertung von übrig gebliebenen Brot, Gebäck und Kuchen

Da wir in der 4. Ausgabe des Hongarhirsch das Thema Lebensmittelabfälle aufgearbeitet haben, gibt es hier noch weitere Tipps, wie man aus altem Brot und Gebäck noch was leckeres zaubern kann. Im Hongarhirsch machten wir den Vorschlag, aus hart gewordenen Semmeln einen leckeren Scheiterhaufen zuzubereiten (Rezept im Hongarhirsch #4).

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Ein Scheiterhaufen – aus hart gewordenen Semmeln zuzubereitet (Rezept im Hongarhirsch #4).

  • Hart gewordenes Weißbrot in Würfel schneiden und sehr gut trocknen lassen. Zu Semmelknödel, Semmelkren oder Croutons verarbeiten.
  • Altbackenes Schwarzbrot in Scheiben schneiden und einfrieren. Bei Bedarf im Toaster aufbacken.
  • Brotsuppe: Suppe aufkochen, hartes Brot zugeben und einige Minuten mitkochen lassen. Mit dem Pürierstab durchmixen und eventuell mit etwas Sauerrahm verfeinern.
  • Brotchips: Brot kurz vor dem Erhärten in ca. vier Millimeter dünne Scheiben schneiden und im Rohr rösten bis sie Farbe annehmen. Die Chips können vor dem Backen nach Belieben auch mit Kräuter-, Knoblauchsalz oder verschiedenen Gewürzen bestreut werden.
  • Semmel-Kaiserschmarrn: Noch weiche Semmel klein reißen, Milch, Ei, Rosinen und Zucker darüber gießen. In der Pfanne mit Butter goldbraun backen. Mit Kompott servieren.
  • Hart gewordenen Gugelhupf zu Brösel reiben und einfrieren. Diese können sehr gut als Mehlersatz für den nächsten Gugelhupf oder als Walzmaterial bspw. für Marillenknödel verwendet werden.